Sprachreisen – Eine Investition in die Zukunft!

Sprachreisen – Eine Investition in die Zukunft!

Auszug der Seminararbeit „Sprachreisen – Eine Investition in die Zukunft!“ geschrieben und zur Veröffentlichung genehmigt von Stefanie Merchel.

Wirft man heute einen Blick in die Stellenanzeigen von Zeitungen, ist eines sofort klar: Sprachkenntnisse werden von jedem Unternehmen wie selbstverständlich vorausgesetzt. Nicht mehr nur ein verhandlungssicheres Englisch wird in der durch zunehmende Globalisierung geprägten Welt verlangt, sonder auch Sprachen wie Französisch, Spanisch und Italienisch gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Dabei bleibt Englisch als Weltsprache führend. Um eine zusätzlich erlernte Sprache zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden zu lassen, reicht das Schulenglisch, der regelmäßige Besuch eines Sprachkurses oder ein Selbststudium am Abend jedoch meistens nicht aus. Die Verinnerlichung der Fremdsprache im auserwählten Ausland durch das Kennenlernen des Landes und der Kultur führt nachweislich in kürzerer Zeit zu größerem Erfolg.

Die Attraktivität der Reiseziele steigert den Lernerfolg um ein Vielfaches, da das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden wird. Englisch lernen in England,– jedes englische Reiseziel hat seinen eigenen Reiz. Der Grund für die positiven Erfolge beim Erlernen der ausgewählten Fremdsprache ist, dass nicht nur im herkömmlichen Klassenzimmer gelernt wird, sondern man lernt in der englischen Gastfamilie, beim Shoppen und durch den englischsprachigen Reiseleiter vor Ort. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach Sprachreisen, spezialisieren sich immer mehr Reiseanbieter auf diese Reiseart.
Doch nicht nur das, auch in der Personalentwicklung von Unternehmen wird diese Art der Weiterbildung von Mitarbeitern immer beliebter. Das führt folglich dazu, dass der Markt für Sprachreisen immer vielfältiger und somit auch unübersichtlicher wird. Sprachreisen sind demzufolge heute nicht mehr aus der Reisebranche wegzudenken.

Sprachreisen unterscheiden sich von ‚normalen’ Reisen. Das Sprichwort ,,Reisen bildet’’ bekommt hier ein neues Gesicht. Sowohl in sprachlicher als auch in allgemein kultureller Sicht führt eine Sprachreise den Reisenden aus dem üblichen ‚Touristen-Trott’ heraus. Doch wozu nun diese Form des Angebots zu reisen? Will Europa ein politisch funktionierender Kontinent sein, muss es ein vielsprachiges Europa sein, denn auch der Rest der Welt ist vielsprachig. Deshalb lautet die neue Devise: ,,Mehr Sprachen besser lernen!’’. Und um nun eine Sprache neu zu erlernen, ist es am besten, man wird ins kalte Wasser geschupst und dazu gebracht Sprache und Kultur so eng wie möglich miteinander zu verbinden und vor allem die Sprache auch anwenden zu lernen. Dieses Konzept lässt sich am besten mit der Sprachreise bei uns realisieren. Keine andere Fortbildungsmaßnahme bietet effizientere Erfolge als diese Form der Ausbildung. Solch eine Reise sollte jedoch von Experten organisiert und verantwortet werden, ganz gleich ob nun Schüler oder Erwachsene reisen wollen, denn neben der positiven Einstellung ist die Qualität der Reise die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg.

Jedoch keine Angst! Auf einer solchen Reise heißt es nicht nur pauken und Hausaugaben erledigen. Nein! Gute Sprachreisen verbinden immer das Nützliche mit dem Angenehmen. Das heißt man erlebt sowohl methodisch ausgereiften Fremdsprachenunterricht durch qualifizierte native speakers – ebenso ist der Urlaub geprägt durch Entspannung, Sightseeing und kulturelle Exploration. Dabei steht die Individualität natürlich immer im Vordergrund, das heißt man kann von einem ,normalen’ Kurs mit ca. 20 Wochenstunden bis hin zum Abiturkurs oder sogar der intensivsten Variante, dem Einzelkurs (One to One) das für sich auswählen, was am meisten passt und interessiert. .

Sprachreise-Veranstalter haben nicht das Ziel, zur Konkurrenz für die Institution Schule zu werden. Sie möchten vielmehr ihre Partner sein, die den Fremdsprachenunterricht unterstützen. Dabei helfen sollen bei einer Sprachreise besonders folgende Aspekte:

  1. Schüler finden überhaupt erstmal einen Zugang zur jeweiligen Fremdsprache. Dies wird bei einer Schüler-Sprachreise besonders dadurch gefördert, weil sie ´echte` Kommunikation erleben und selbst durchführen müssen.
  2. Im Sprachurlaub herrscht kein Notendruck und keine Disziplinierung durch Klausuren, da der Lehrer versucht Partner und Vermittler für den Schüler zu sein.
  3. Der Tapetenwechsel, den eine Reise automatisch mit sich bringt, wirkt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Kindern mehr als positiv und trägt sehr zur freiwilligen Lernbereitschaft bei.
  4. Durch das Kennenlernen neuer Sichtweisen und den Umgang mit bestimmten Dingen ändert sich bei den Schülern das eingefahrene Bild vom Zwang des Lernens.
  5. Ein weiterer positiver Nebeneffekt einer Sprachreise ist, dass die Schüler gleichzeitig auch einen lebendigen Eindruck von der Kultur und der Geschichte des jeweiligen Landes erhalten.

’’Der Erfolg einer Sprachreise ist oft eher langfristig wahrnehmbar, in einem Wechsel der Einstellung zur Fremdsprache in einem Motivationsschub ganz allgemein, in der Entwicklung von Eigenpersönlichkeit und Standvermögen. Nicht selten sind Sprachferien auch der erste unabhängige von den Eltern verbrachte Auslandsaufenthalt.’’ (Prof. Konrad Schröder vom Lehrstuhl für Didaktik des Englischen) Betreuung versteht sich dabei von selbst. Dass die Schüler rund um die Uhr betreut werden und trotzdem genügend Freiraum haben, dafür sorgt die Gastfamilie, ein Freizeitpädagoge, die Lehrer, und eine fachmännisch ausgebildete Betreuung auf der Hin- und Rückreise.

Big Challenge von Florian Schwarz

Big Challenge von Florian Schwarz

Wie heißt es immer so schön: Wo lernt man Sprachen am Besten? Ja, immer dort, wo sie gesprochen werden. Deshalb habe ich mich gemeinsam mit meinen Eltern schon einige Zeit vorher über diverse Angebote erkundigt. Die Wahl fiel schließlich auf Panke Sprachreisen. Unter anderem auch aus dem Grund. Bei Panke Sprachreisen handelt es sich um ein internationales Unternehmen.

Ich habe meiner Englisch Lehrerin von dem Vorhaben erzählt. Natürlich war sie begeistert und wollte gleich die kompletten Unterlagen sehen. Meine Schule ist für solche „Aktivitäten“ sehr offen. So war es dann auch, dass ich meine Sprachreise nicht in den Sommerferien angetreten habe, sondern bereits vor Schuljahresende, wo ja oft eh nicht mehr viel in der Schule läuft. Ich habe hierfür eine Befreiung von der Schulleitung bekommen und vorzeitig das Schuljahr beendet .

Gerüstet mit einem Gastgeschenk für meine Gastfamilie bin ich also voller Spannung am 20. Juli 2012 gestartet. Es war meine erste Reise ohne Familie und ohne Freund. Ich bin ab München geflogen und am Zielflughafen Heathrow habe ich mich gleich zurechtgefunden und meine restliche Truppe getroffen. Von dort fuhren wir dann weiter zu unserem Ort Bournemouth. Nach der ersten Versammlung wurden wir zu zweit und zu dritt auf die Gastfamilien verteilt. Ich habe hier wirklich gut getroffen und hatte eine sehr nette „Gastmutter“ und sogar ein Zimmer für mich alleine. Ich hätte aber auch jederzeit ein Zimmer mit jemanden geteilt. Zu Hause habe ich ja schon vorher einen Einstellungstest über meine Englisch Kenntnisse gemacht und wurde so meinem Leistungsstand entsprechend in eine Gruppe eingeteilt.

Hier in England an der Cavendish School of English hat mir der Unterricht sehr viel Spaß gemacht. Ich habe schnell Anschluss gefunden und wir waren eine sehr nette Gruppe, die auch heute noch per „facebook“ Kontakt hält. Natürlich musste ich mir mit den anderen Teilnehmern den Strand von Bournemouth anschauen und das Wetter war so schön, dass wir auch eine „Runde“ Schwimmen ins Meer gingen.  Ich habe mich vor Ort gleich noch in einige Ausflüge und Aktivitäten eingetragen. Die konnten meine Eltern über das Internet jeden Tag von zu Hause aus einsehen, so wussten auch sie immer, was ich gerade so mache. Am nächsten Tag stand gleich ein Besuch im Laserquest auf dem Programm.  Kein Tag wurde langweilig, weil es so viele Möglichkeiten gab, aktiv zu werden. Wir machten unter anderem Ausflüge zum Towerpark, Portsmouth, New Forest, Salisbury. Winchester und Stonehenge kannte ich ja bereits von den Bildern aus meinem Englisch Buch, aber es in Wirklichkeit zu besichtigen ist natürlich noch viel besser.

Ein Highlight war auch unser Ausflugsstart nach London. Von Big Ben, London Eye, Westminster Abbey, Houses of Parliament, Tower Brigde ließen wir nichts aus und nutzen die Zeit auch zu einer gemeinsamen Shopping Tour. Bei den vielen Angeboten zu den Ausflügen könnte man fast meinen, dass ich nur „freizeitmäßig“ in England unterwegs war. Aber das stimmt nicht. Panke hat es sehr gut verstanden, Spaß und auch Lernen unter einen „Hut“ zu bringen. Für mich war es eine sehr tolle Erfahrung, es hat mir sogar so gut gefallen, dass mir die Zeit viel zu schnell vergangen ist und ich gerne noch länger geblieben wäre. Es war bestimmt nicht meine letzte Sprachreise und natürlich werde ich aufgrund meiner tollen Erfahrungen mit „Panke“ gerne wieder bei diesem Unternehmen buchen. Und man muss zum Schluss einfach noch anbringen: Das beliebteste Ferienziel Englands: Die elegante Stadt Bournemouth ist die schönster der britischen Seebäder. Manchmal wird es auch das Baywatch von England genannt. Und genau so habe ich es selbst erlebt.

Sprachreisebericht von Jule Czerwonatis

Für uns ist es das Wichtigste, dass die Reise ein schönes und unvergessliches Erlebnis wird. 1

Hinter Panke Sprachreisen steht, unter anderem bekräftig mit dieser Aussage, ein Unternehmen, das Enthusiasmus und Qualität ausstrahlt.         Im September 2011 war ich für zwei Wochen als Betreuerin in Bournemouth tätig und setze mich im Folgenden mit dem Engagement und der Beschaffenheit von Panke als Sprachreiseveranstalter auseinander.

Das allgemeine Wohlbefinden der Schüler sowie eine freundliche und familiäre Atmosphäre wird bei Panke Sprachreisen, einem langjährigen Familienunternehmen, großgeschrieben.

Mehr als 10000 Sprachschüler besuchen, laut eigenen Angaben, jährlich die Standorte Bournemouth und Portsmouth, wo die Teilnehmer qualitativ hochwertigen sowie individuell abgestimmten Sprachunterricht erhalten. Bezug auf Einzelleistungen kann unter anderem durch einen vorhergehend absolvierten Sprachtest genommen werden, der die Schüler folglich in kleinere Leistungs- bzw. Lerngruppen unterteilt.

Erforderliche Kompetenzen einer Sprachreise beinhalten qualifizierte Fremdsprachenlehrer, die Einteilung der Teilnehmer in Lerngruppen (ggf. Leistungsgruppen), die individuelle Lernberatung und vorzuweisende Referenzen. Diese Voraussetzungen sind bei Panke umfassend gegeben. (Diese Thematik wird aufgrund von unzulänglichen  Einschätzungsvermögen meinerseits nicht weiter vertieft.)

Da Panke Sprachreise gleichzeitig als Ferien- und Kinderbetreuung agiert, gelten auch hier zu erbringende Leistungen, die u.a. die Pflege, Beaufsichtigung und Erziehung beinhalten. Die unterste, jedoch nicht unwichtige, Einheit bilden hier die „Orange-Leader“; junge Erwachsene, die Erfahrung mit Kinderbetreuung haben, sozial engagiert oder kompetent sind um sich mit den reisenden Jugendlichen auseinanderzusetzen. Die Leader erhalten eine ausführliche Vorabeinweisung und werden ausreichend über ihre Rechte und Pflichten in Kenntnis gesetzt. Zuzüglich werden sie detailliert in das stehende Unterhaltungsprogramm eingeführt und erhalten einen hinzureichenden Informationskatalog. Unentbehrlich und damit einfallsreich gelöst, ist die Ausgabe des Leaderphones. Im mobilen Kontakt mit dem englischen sowie dem deutschen Büro zu stehen, ist essenziell während der Aufenthaltszeit und erleichtert den Leadern das Organisieren und Handeln in Problemsituationen. Eine hinzureichende Aufsicht ist zu jeder Zeit gewährleistet.

Des Weiteren steht das Personal auf dem Schulgelände für die schulischen Belange oder Probleme der Schüler jederzeit bereit und bemüht sich um die Zufriedenheit eines jeden. In den Gastfamilien wird ein angenehmer Gesamtrahmen geschaffen, den es den Schülern ermöglicht, außerhalb des Unterrichts ihre Sprachfähigkeiten zu testen und zu erweitern. Als kurzzeitiger Hausmitbewohner bietet sich zusätzlich ein Einblick in die englische Lebensweise.

Die Gastfamilienorganisatoren sind um das Wohlbefinden der Teilnehmer besorgt und bei akut negativen Fällen wird umgehend und effektiv gehandelt um beispielsweise eine neue Gastfamilie für die Schüler kontaktiert. Auch die Busfahrer sind ein wichtiges Element in der Organisation und Durchführung des Programmes.  Sie sind das regulierende Element der Ausflüge und gleichzeitig Bezugsperson für Kinder und Gruppenleiter. Eigene Erfahrungen, sowie gesammelte Meinungen mit und über die Busfahrer sind ausnahmslos positiv.

Das Programm als solches ist facetten- und spannungsreich geladen. Positive Reflektionen gab es von den Schülern bezüglich des Ausgleichs zwischen Unterricht und Unternehmungen. Hinlänglich der Funktion von Panke Sprachreisen als Sprachinstitut und Ferienbetreuung ist das ein vorrangiger Punkt. Die Programminhalte bilden ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kulturbildung, Spaß -und Erlebnisreichtum, Bewegung und Freigestaltung. So können sich die Teilnehmer an spielerischen Abenteuerveranstaltungen erfreuen. Sei es den Nervenkitzel beim Speedboot fahren zu spüren; im Spaßbad riesige Wasserrutschen hinter zu jagen oder ausgelassen in der Disko des Cavendish Club zu tanzen.

Die vom Unternehmen gestellten Städteguides sind eine hervorragende Voraussetzung für eine spannende Auseinandersetzung mit Kultur und Geschichte Englands. Mit einer Ausnahme nahmen an unseren Touren äußerst wissensreiche und freundliche Guides teil.

Während der Aufenthaltszeit bildet sich, vor allen durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt, ein angenehmes Gruppengefühl zwischen allen Teilnehmern aus. Im Zusammenspiel gegenseitigen Respekts, Neugier und eventuell neu gewonnener Offenheit werden neue Freundschaften geschlossen. Die Schüler lernen, unter dem Bezugspunkt des gemeinsamen Reisens und Lernens, Menschen und Charaktere außerhalb ihres gewohnten Umfeldes kennen. Das gewährleistet neben der intellektuellen Weiterbildung, die Panke Sprachreisen als allgemein hoch angesehene Sprachschule garantiert, auch eine soziale Weiterentwicklung.

Zuzüglich der selbstgestellten Aufgabe, für das Wohlbefinden der Schüler zu sorgen, ist das Unternehmen auf Fortschritt und Weiterentwicklung bedacht. Das betrifft die Bereiche der Expansion als auch der Verbesserung und Ausarbeitung der Logistik und des Programmes, folglich der Gesamtqualität.

Im Gesamtblick ist Panke Sprachreisen ein qualitatives Unternehmen, das seinen Teilnehmern mit viel Enthusiasmus versucht England nahezu bringen.          Das Engagement und der Ehrgeiz  des Betriebes werden von allen Mitarbeitern getragen, was die bestehende und hervorragende Teamarbeit weiter stärkt und sich gänzlich positiv auf das Ambiente auswirkt. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass sich mit Selbstkritik bemüht wird etwaige Lücken in der Planung bzw. der Durchführung in einen stabilen Funktionsrahmen zu setzen, die einen gesicherten und erfolgreichen Ablauf ermöglichen.  Diese eigene Kritikfähigkeit ist elementar für ein Unternehmen, das auf Weiterentwicklung und Verbesserung baut.  Panke Sprachreisen hat sich ein individuelles Konzept erstellt, das zu recht hoch angesehen ist. Panke Sprachreisen ist angesichts dessen ein zu empfehlenswertes Sprachreiseunternehmen, das seinen Teilnehmern einen erfolgreichen Aufenthalt im erkundungswerten England bietet.

 

Jule Czerwonatis

Leader Sprachreise im Sommer nach Bournemouth – 7-2-1-2011

Zitatquelle:

1 Reiseinformationen, Panke Sprachreisen GmbH 2011, Seite 4

 

Unsere Sprachreise nach England (Sept. 2006)

Am Samstag, 02.09.2006, 14 Uhr. ging unsere Englandfahrt endlich los. Die meisten von unseren Schülern waren nervös und aufgeregt. Die Fahrt bis nach Bournemouth in Südengland sollte rund zwanzig Stunden dauern. Am Sonntagmorgen kamen wir gegen Mittag in Bournemouth an. Unsere englische Betreuerin der Cavendish School nannte uns die Namen unserer Gasteltern, die uns auf dem Parkplatz abholten.

Den Sonntag verbrachten wir gemeinsam mit den Gasteltern. Wir konnten uns ausruhen, die Stadt besichtigen oder an den Strand gehen. Am Abend gab es dann das erste englische Dinner. Den einen schmeckte es, anderen eher weniger.

Am nächsten Morgen ging es dann in die Cavendish School of English. Wir wurden in vier verschiedene Klassen aufgeteilt und jede hatte einen Lehrer, die sehr nett waren. Am frühen Nachmittag hatten wir Freizeit.

Nach dem Dinner fuhren wir noch einmal an den Strand. Einige gingen sogar noch baden, andere bummelten am Strand entlang. Als uns Rolf, der Busfahrer von Bus 1 zu unseren Gastfamilien fuhr, machte er Musik an und alle sangen und klatschten begeistert mit, so gab es am ersten Abend gleich noch eine kleine “Bus-Party”.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Boot und wer wollte konnte in Bournemouth mit dem Speedboot auf das Meer hinaus fahren. Am Nachmittag unternahmen wir eine Exkursion nach Stonehenge und zur Cathedrale von Salisbury. Nach dem Abendessen bei den Gastfamilien ging es noch einmal in die Schule zum Karaokesingen. Das Singen war sehr witzig und alle Songs wurden begeistert mitgesungen. Einige Schüler tanzten sogar.

Der Mittwoch begann schon zeitig am Morgen. Nachdem wir an der Schule unsere Guides aufgesammelt hatten, fuhren wir nach London. Dort angekommen gab es erst einmal eine Stadtbesichtigung mit unseren Bussen. Danach hatten wir bis zum Abend Freizeit und wir konnten in kleinen Gruppen die Stadt erkunden und uns ansehen was wir wollten. Es ging keiner verloren und wir konnten pünktlich wieder nach Bournemouth zurückfahren. Den Tag in London fanden wohl alle am besten und werden ihn wohl noch lange Zeit in Erinnerung behalten.

Die Exkursion am Donnerstag ging nach Portland, Weymouth und Lulworth Cove. An allen drei Orten war die Landschaft traumhaft. In Portland konnten Hühnergötter gesammelt werden. In Weymouth durften wir an den Strand gehen oder shoppen und in Lulwoth Cove machten wir eine kleine Wanderung an der Küste entlang. Wir genossen den letzten Tag in England noch einmal richtig. Am Abend gingen wir ein letztes Mal an den Strand oder in die Stadt.

Am Freitagmorgen wurden unsere Koffer in den Bus geladen und jeder verabschiedete sich von seiner Gastfamilie. Adressen wurden getauscht. Fast alle waren zufrieden mit ihren Gastfamilie gewesen. Danach gingen wir noch einmal zum Unterricht. Gegen 13 Uhr begann auch schon unsere Heimreise. Auf der Fähre standen viele Schüler an der Reeling und genossen einen letzten Blick auf die Küste Englands, die in das fabelhafte Licht der untergehenden Sonne getaucht wurde.

Bei unserer ersten Pause in Deutschland mussten wir dann schweren Herzens Abschied nehmen von unserem Busfahrer Rolf, der uns so sicher durch England gefahren hatte. Natürlich danken wir ihm auch dafür und für die gute Stimmung, die es letztendlich durch ihn und seine CDs gab. Bus 2 hatte in Egbert ebenfalls einen tollen Busfahrer gehabt.

Am Samstag den 9.9.2006 um 11 Uhr waren wir dann endlich, müde, aber glücklich, in Weißig. Die Woche war eigentlich viel zu schnell vergangen und wir hätten gerne noch mehr von England kennen gelernt. Es war ein sehr schönes Erlebnis für alle.
Zum Schluss möchten wir noch unseren beiden Englischlehrerinnen Frau Klinger und Frau Kirfe-Eißner danken, die diese Reise mit Panke Sprachreisen organisiert und mit uns durchgeführt haben und unseren Begleitpersonen Frau Kehrer und Frau Schubert. Ein großes Dankeschön möchten wir auch an die Busfahrer Rolf und Egbert aussprechen. Sie haben uns immer freundlich und sicher auf dieser langen Fahrt betreut.

Copyright © Schülerzeitung der Mittelschule Dresden (Ina Schmidt Klasse 10a)

Go West!

Von strahlendem Himmel konnte man am Samstag, den 1.10.2005, nicht unbedingt sprechen. Die dunklen Wolken kündigten Regen an. Doch was interessiert das, wenn man in einem Bus nach England sitzt? Dieser fuhr gegen 14:30 Uhr vom Körnerplatz los. An Bord: der Busfahrer, Herr Raasch, Frau Bindig, Frau Schindler und 31 Schüler der zehnten Klassen. Alle freuten sich auf das schöne Reiseziel. Auf dem Weg gab es eigentlich nicht so viel Interessantes zu sehen, außer Landschaft und Gewerbegebiete. Kleine Höhepunkte waren jedoch die Überquerungen von einigen Flüssen, z.B. des Rheins. Die Strecke führte uns übrigens von Döbeln über Leipzig, Flughafen Halle-Leipzig, Magdeburg, Hannover nach Dortmund, wo der Busfahrer ausgetauscht wurde. Der neue würde uns nun bis zur Rückreise begleiten. Bei Lille erreichten wir Frankreich. Die Durchfahrt bis nach Calais war ziemlich kurz. In der Hafenstadt wurde die Passkontrolle durchgeführt, bevor wir mit dem Bus auf die Fähre “Pride of Canterbury” auffuhren. Unterwegs mussten die Uhren um eine Stunde zurück gestellt werden, da wir in die Westeuropäische Zeitzone eintraten. Die Lichter Dovers stachen durch die dunkle Schwärze der Nacht, als wir die Insel erreichten und mit dem Bus in Richtung Bournemouth fuhren. Das Wetter war weitaus besser als erwartet, denn die Sonne strahlte über einem blauen Himmel. Ankunft in Bournemouth. Das für englische Verhältnisse kleine Städtchen, welches jedoch rund 155.000 Einwohner und in etwa die Größe Chemnitz´ hat, bot einen hübschen Anblick. Zuerst hielten wir mit dem Bus im King´s Park, wo Jackie, eine Mitarbeiterin der Reisefirma Panke Sprachreisen, uns über wichtige Verhaltensweisen instruierte und die zugeteilten Familien bekannt gab. Diese erschienen bald und holten ihre Gastkinder ab. Freizeit war für diesen wunderbaren – und seinem Namen alle Ehre machenden – Sonntag angesagt. Zuerst machte man sich mit der Familie bekannt, dann unternahm man etwas in der Stadt. Beinahe allen in unserer Gruppe fiel es leicht, mit den Gastgebern zu kommunizieren. Und die meisten von uns waren auch mit ihnen zufrieden – zumindest, wenn sie warmes Essen bekamen und die gesamte Inneneinrichtung nicht vollständig rosa war. Wir Englandreisenden waren um das Zentrum von Bournemouth verteilt und so musste der Reisebus jeden Tag eine bestimmte Strecke abfahren, um uns aufzusammeln und abends auch wieder abzusetzen.

Am Montag ging es um 9:15 Uhr erstmal zum Speedboattrip. Anwesend war auch die zweite deutsche Reisegruppe aus Dömitz. Zwar machte sich niemand vor Angst in die Hose, dennoch war der Ritt auf einem 900PS-Boot alles andere als eine Kaffeefahrt. Mit unglaublicher Geschwindigkeit raste das kleine Schiff, mit dem jeweils immer 12 Personen fuhren, über den Kanal, vollführte dabei harte Kursänderungen und sprang über Wasserwellen. Nach dem alle – merkwürdigerweise ohne nass zu werden – kräftig durchgeschüttelt aus dem Boot ausgestiegen waren, ging es zur Cavendish School of English, unserer Schule in Bournemouth. Unsere Gruppe wurde aufgeteilt in zwei Klassen. Die Lehrerinnen steigerten in den sechs Stunden langsam den Schwierigkeitsgrad, gestalteten den Unterricht aber insgesamt locker und lustig. Gegen 17 Uhr wurden wir zum Essen bei unseren Gastfamilien abgeliefert, denen wir gleich wieder einiges zu erzählen hatten. Zwei Stunden später saßen wir schon wieder in der Schule – diesmal zum Karaoke. Anfangs waren wenige begeistert, doch die Showeinlagen a la “We will rock you” heizten mächtig ein. Selbst Herr Raasch bewies sein Singtalent. Einige waren fast so gut wie die Originale. Müde, aber gut drauf, wurden wir gegen 22 Uhr daheim abgeliefert. Der Dienstag war der Geschichte gewidmet. Unser erster Guide (Führer), Peter, erzählte uns davon, dass Bournemouth erst vor rund 150 Jahren von einem englischen Soldaten gegründet worden war. Poole, der Nachbarort, ist dagegen schon ein wenig älter. Stonehenge, ca. 5000 Jahre alt, war ein Blickfang. Im Angesicht der mächtigen Monolithen (Steinhaufen) fragte man sich, wie die Urmenschen es fertig gebracht hatten, dieses erste Observatorium der Welt zu bauen; die mächtigen Steine aus weitentfernten Gebieten, wie z.B. Wales, hierher zu befördern. Nach dem Rundgang (und Souvenirshopping), fuhren wir nach Salisbury. In der monumentalen Kathedrale erhielten wir interessante Informationen über die Magna Carta, der ersten Verfassung der Welt. Der gotische Bau selbst bietet einen beeindruckenden Anblick. Die Stadt selbst entspricht, wie auch Bournemouth, dem typischen englischen Baustil. Rote Backsteinhäuser bestimmen das Bild; Fachwerkhäuser sind eher selten. Shoppingtime! Und das auch noch am Markttag! Gegen 13:30 Uhr ging es wieder nach Bournemouth, wo wir den Film “Terminal” mit Tom Hanks im schuleigenen Kino (Ja, so etwas haben die wirklich!) anschauten. Natürlich auf Englisch. Doch selbst die besten Englischschüler hätten den Film ohne die (englischen) Untertitel wohl nicht ganz so gut verstanden. Rund zwei Stunden später konnten wir uns wieder den kulinarischen Genüssen der Briten hingeben. Dinnertime in der Gastfamilie. Entgegen den Erwartungen waren die meisten wirklich mit ihrem Essen zufrieden, auch, wenn sie manchmal nicht wussten, was sie da eigentlich aßen. Abends ging es dann noch mal zum Bowling – und danach zum Shoppen in Tesco – einem großen Supermarkt. Das Leuchten der Stadt bei Nacht war zauberhaft. Kurz vor zehn waren wir dann wieder zu Hause. Man ging bald zu Bett – denn schließlich stand am nächsten Tag London an!

7:30 Uhr wurden wir daher am Mittwoch abgeholt. Guide an diesem Tag war die junge Hilda. Sie erzählte uns alles Wichtige über London, während wir dorthin unterwegs waren. So gibt es in der englischen Hauptstadt nur noch ein einziges Holzhaus, da seit dem Great Fire (Großes Feuer) von 1666 nur noch nichtbrennbare Materialien verwendet werden. Zuerst fuhren wir mit dem Bus durch die Stadt. Und da kam der Moment. Der Augenblick, indem wir die Themse überquerten – und die Tower Bridge erblickten! Vom in der nähe liegenden Tower sah man nur die obersten Spitzen. Wir wurden in der Nähe des Trafalgar Square entlassen, in Sichtweite des Millenium Wheels, des größten Riesenrades der Welt, welches ziemlich langsam läuft und niemals hält. Einige folgten unseren drei Lehrern auf der vorgeschlagenen Besichtigungtour. Zuerst ging es in Richtung Westminster, wo sich die Houses of Parliament und der Glockenturm mit Big Ben befindet. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Haus des Premierministers vorbei und wunderten uns über Menschenauflauf und Polizei. Später erfuhren wir: Unser Ministerpräsident Milbradt stattete Tony Blair einen Besuch ab – zur Feier des Tages der Sachsen in England! Der Turm von Big Ben ragte mächtig und erhaben in den wolkenbedeckten Himmel hinein, ließ uns gar seinen Gong erhören – und Frau Bindig konnte keine Fotos mehr machen, weil der Akku ihrer Kamera leer war! Beim Westminster Abbey, einer schönen, großen Kathedrale, war Gruppenfoto angesagt. Auf dem Weg zum James Park wie auch in ganz London begegneten uns überall die typischen Taxis und Busse – in verschiedenen Variationen. Alt und neu, schwarz, rot oder sogar bunt – der Realität gewordenen Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Der Park war ein hübsches Reservoir an Tieren, bot viel Eichhörnchen, Enten und Pelikane. Wahrhaft majestätisch erhob sich der Buckingham Palace vor uns. Zum Schutz vor aufdringlichen Touristen (wie wir es natürlich nicht waren) steht ein Zaun drum herum. Davor ist ein großer Brunnen, das Queen Victoria Monument. Am Trafalgar Square verwehte es unsere kleine Gruppe in alle Shops, pardon – Windrichtungen. Das Geld entwich schneller dem Portemonaie als erwartet, doch die Souvenirs bettelten förmlich darum, gekauft zu werden. Nach einigen Stunden Frei- bzw. Geld-aus-dem-Fenster-werfen-Zeit trafen wir uns alle am Ausgangspunkt wieder und verließen die Stadt, in der die Geschicke eines Empires geleitet werden, sodass wir ca. 21 Uhr zu Hause waren.

Donnerstag war der letzte volle Tag. Der letzte Guide war Steven, ein freundlicher Herr in besten Jahren. Wir spazierten am Strand von Portland und suchten dort nach Hühnergöttern. Nun, es wurde auch ein Krebs gefunden. Das kleine Städtchen Weymouth verzauberte durch seine hübschen Gassen und kleine Museen. Auch hier gibt es eine Hebebrücke, auch wenn diese ein wenig kleiner ist als die Tower Bridge. Am weiten Strand gab es viele Muscheln und man genoss Ruhe und Entspannung. Es folgte eine Wanderung an der Steilküste von Lulworth, angeführt von Marlene aus der 9c. Durch sie erreichten wir sicher Lulworth Cove, eine durch Jahrmillionen währende Prozesse geformte Bucht. Der Horizont reichte nicht besonders weit übers Meer hinaus. Grund: starker Nebel (typisch England!). Auf dem Rückweg gab es noch mal ein paar schöne englische Dörfchen zu sehen und Steven erzählte von der Entstehung der ersten Gewerkschaft. Und davon, wie früher das Todesurteil vollstreckt wurde: Man wurde an einem Pfahl festgebunden. Ein Feuer wurde davor entzündet, doch man verbrannte nicht. Stattdessen wurde einem der Magen herausgeschnitten – und das bei lebendigem Leib. Dann wurden noch Arme und Beine abgerissen. Und als schließlich der Kopf abgesäbelt wurde, starb man. Noch jemand Lust zu essen? Nach kurzem Aufenthalt daheim wurde in der Schule eine Bingo und Quiznacht veranstaltet. Am nächsten Morgen mussten wir uns dann leider verabschieden. Vier Stunden Schule standen noch an, bevor es zurück ging – nach Hause. Während wir mit der “Pride of Calais” den Kanal Richtung Frankreich überquerten, begegnete uns die “Pride of Canterbury” wieder. Back in Germany erfolgte der Busfahreraustausch in Dortmund, bevor es weiter Richtung Döbeln ging.

Wir alle hatten und haben viel zu erzählen von einer schönen Reise, die wir nie vergessen werden. Wir danken unseren tatkräftigen Begleitern Frau Schindler, Frau Bindig und dem sangesstarken Herrn Raasch für ihr Beisein, unseren Gastfamilien für die freundlich Aufnahme, Verpflegung und Unterkunft, der Sprachreisefirma Panke samt Cavendish School of English und allen weiteren Beteiligten. Und Mitleid für die, die nicht mitfahren konnten, haben wir natürlich auch.

Auszug aus der Schülerzeitung der Körnerplatzschule Döbeln